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Japan, Asien

Chicken Nanban (japanisches Backhähnchen mit Essigsud)

Die berühmte Spezialität aus Miyazaki: in Ei ausgebackene Hähnchenschenkel, getränkt in süß-saurem Nanban-Essig und großzügig mit Remouladensauce bedeckt.

Portionen2 Pers.
Gesamtzeit35 Min.
SchwierigkeitMittel
Hinweis zu den PortionenHände, Brett und Messer nach dem Kontakt mit rohem Hähnchen sofort heiß mit Spülmittel waschen und nicht für andere Lebensmittel verwenden. Das Hähnchen ist gar, wenn die dickste Stelle 75 °C erreicht, die Schnittfläche nicht mehr rosa ist und der Saft klar austritt.

Zubereitung

  1. Die Eier für die Sauce in einen 14 cm-Topf legen, mit Wasser bedecken und bei starker Hitze aufkochen. Sobald es kocht, auf mittlere Hitze zurückschalten und hart kochen, dann in kaltem Wasser abkühlen und schälen.

    In diesem SchrittEier (für die Tatarensauce) 1 Stk.

    mittlere Hitze
  2. Die Zwiebel sehr fein hacken, 5 Minuten in Wasser legen und in Küchenpapier fest ausdrücken, damit die Schärfe verschwindet. Die Gewürzgurken fein hacken. Die gekochten Eier mit der Gabel zerdrücken und mit Zwiebel, Gurken, Mayonnaise, Zitronensaft und Petersilie zur Tatarensauce verrühren. Kalt stellen.

    In diesem SchrittZwiebel 25 gGewürzgurken 20 gMayonnaise 3 ELZitronensaft 1 TLPetersilie, fein gehackt 1 TL

  3. Reisessig, Zucker und Sojasauce in einem kleinen Topf bei mittlere Hitze erwärmen, bis sich der Zucker gelöst hat und es am Rand leicht blubbert, dann vom Herd nehmen. In eine Form gießen, in der das Hähnchen flach liegen kann. Das ist der Nanban-Essig.

    In diesem SchrittReisessig 3 ELZucker 2 ELSojasauce 2 EL

    mittlere Hitze
  4. Gelbes Fett und Sehnen vom Hähnchen entfernen und dicke Stellen einschneiden und aufklappen, sodass alles gleichmäßig 1,5 cm dick ist. In handtellergroße Stücke (ca. 75 g) schneiden, mit Küchenpapier trocken tupfen, salzen und pfeffern. Dünn mit Mehl bestäuben, überschüssiges abklopfen und dann in gut verquirltem Ei rundum wenden.

    In diesem SchrittHähnchenschenkel ohne Knochen 300 gSalz ½ TLSchwarzer Pfeffer nach GeschmackWeizenmehl (Type 405) 2 ELEier (für die Panade) 1 Stk.

  5. Das Öl 1,5 cm hoch in eine 22 cm-Pfanne gießen und bei mittlere Hitze auf 170 °C erhitzen: An einem trockenen Holzstäbchen steigen sofort kleine Bläschen auf. Das Hähnchen mit der Hautseite nach unten und vom Körper weg hineinlegen, goldbraun backen, wenden und weitere backen. Berühren sich die Stücke, in zwei Durchgängen arbeiten. Kein Wasser ans Öl, die Pfanne nie unbeaufsichtigt lassen und den Herd sofort danach ausschalten.

    In diesem SchrittPflanzenöl zum Ausbacken 400 ml

    mittlere Hitze
  6. Das Hähnchen herausheben, 30 Sekunden abtropfen lassen und noch heiß direkt in den Nanban-Essig legen, je Seite 30 Sekunden, damit es den Geschmack aufnimmt. Auf ein Brett legen und in 2 cm breite Streifen schneiden. Ist die Mitte noch rosa, zurück ins Öl geben und fertig garen.

  7. Den Kohl als Bett auf die Teller geben, das Hähnchen darauflegen, mit etwas restlichem Nanban-Essig beträufeln und großzügig Tatarensauce daraufgeben.

    In diesem SchrittWeißkohl, fein gehobelt 100 g

Küchentipp

Hähnchenbrust geht auch: auf 1 cm flach aufschneiden und etwas kürzer ausbacken. Erst direkt vor dem Ausbacken durchs Ei ziehen, sonst löst sich die Panade. Die Sauce lässt sich am Vortag zubereiten; gekühlt innerhalb von 2 Tagen essen.

Beim Camping

Um wenig Öl zu hantieren, in einer tiefen Pfanne mit nur 1 cm Öl ausbraten und die Stücke oft wenden. Die Tatarensauce fertig in der Kühlbox und den Nanban-Essig im Glas mitnehmen. Den Kocher vor Wind schützen und gebrauchtes Öl erst abkühlen lassen, dann mit Ölbinder oder Zeitungspapier entsorgen.