Fataya (senegalesische Rindfleisch-Teigtaschen)
Streetfood-Liebling aus Dakar: knusprig frittierte Halbmonde mit würzigem Hackfleisch, dazu eine säuerliche Zwiebel-Tomaten-Sauce.
Zubereitung
Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen, die Butter dazugeben und mit den Fingerspitzen verreiben, bis die Mischung wie Semmelbrösel aussieht. Das Wasser nach und nach einarbeiten und den Teig kneten, bis er glatt und weich ist, aber nicht klebt. Abgedeckt ruhen lassen, damit er sich beim Ausrollen nicht zusammenzieht.
In diesem SchrittWeizenmehl (Type 405) 160 gBackpulver ½ TLSalz ½ TLKalte Butter 30 gLauwarmes Wasser 80 ml
Die Zwiebel fein würfeln, den Knoblauch fein hacken. Die Hälfte des Öls in einer 24 cm Pfanne auf mittlere Hitze erhitzen und die Zwiebel dünsten, bis sie weich und glasig ist; dann den Knoblauch 30 Sekunden mitbraten, bis er duftet.
In diesem SchrittPflanzenöl (Füllung und Sauce) ¾ ELKleine Zwiebel (für die Füllung) 1 Stk.Knoblauchzehen 2 Stk.
mittlere HitzeDas Hackfleisch zugeben und mit dem Pfannenwender fein zerteilen, dabei auf mittelstarke Hitze braten. Einen halben Brühwürfel darüberbröseln, Pfeffer und Chiliflocken zugeben. So lange braten, bis nichts mehr rosa ist und keine Flüssigkeit mehr in der Pfanne steht; eine nasse Füllung macht den Teig matschig. Vom Herd nehmen, die gehackte Petersilie unterrühren und die Füllung auf einem Teller ausbreiten, damit sie vollständig abkühlt. Heiße Füllung reißt den Teig.
In diesem SchrittRinderhackfleisch 200 gHühnerbrühwürfel ½ Stk.Schwarzer Pfeffer, gemahlen ½ TLGetrocknete Chiliflocken ½ TLGlatte Petersilie 10 g
mittelstarke HitzeDen Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche 2 mm dünn ausrollen. Mit einer Schale oder einem Glas Kreise von 10 cm ausstechen, insgesamt 6 Stück (Reste neu ausrollen). Je einen gehäuften Esslöffel Füllung in die Mitte setzen, den Rand mit Wasser bestreichen, zu einem Halbmond falten, die Luft herausdrücken und die Ränder mit einer Gabel fest verschließen.
Die Saucenzwiebel in feine Streifen schneiden. Das restliche Öl in einem kleinen Topf auf mittlere Hitze erhitzen, die Zwiebel 3–4 Minuten dünsten, das Tomatenmark zugeben und 1 Minute anrösten. Wasser, den restlichen Brühwürfel und den Essig zugeben und köcheln, bis die Sauce glänzt und sämig ist. Abschmecken und bei Bedarf salzen.
In diesem SchrittPflanzenöl (Füllung und Sauce) ¾ ELKleine Zwiebel (für die Sauce) 1 Stk.Tomatenmark 2 ELWeißer Essig 2 TLWasser (für die Sauce) 100 mlHühnerbrühwürfel ½ Stk.
mittlere HitzeDas Frittieröl in einen 22 cm · 2× Topf füllen, mindestens 4 cm hoch, aber höchstens halb voll, und auf mittelstarke Hitze auf 170 °C erhitzen (an einem Holzstäbchen steigen gleichmäßig Bläschen auf). Hände abtrocknen und die Fatayas von dir weg ins Öl gleiten lassen; in der angegebenen Zahl von Durchgängen ohne Gedränge frittieren, je Durchgang , einmal wenden, bis sie tief goldbraun sind. Bräunen sie zu schnell, auf mittlere Hitze zurückschalten. Auf einem Gitter abtropfen lassen und warm mit der Sauce servieren. Heißes Öl nie unbeaufsichtigt lassen.
In diesem SchrittPflanzenöl zum Frittieren 700 ml
mittelstarke Hitze→mittlere Hitze
Küchentipp
Nicht mehr als einen Esslöffel Füllung nehmen, sonst platzen die Taschen im Öl. Im Senegal füllt man Fatayas genauso oft mit Thunfisch aus der Dose oder weißem Fisch; einfach ebenso trocken braten. Reste werden im 200 °C heißen Ofen in 5 Minuten wieder knusprig.
Beim Camping
Teig und Füllung zu Hause vorbereiten und in der Kühlbox mitnehmen, auf dem Campingplatz nur noch formen. Frittieren in einem hohen Topf auf dem Campingkocher ist riskant: lieber in einer breiten Pfanne mit 1 cm Öl auf einem standfesten Brenner ausbacken und einmal wenden. Das Öl vollständig abkühlen lassen, bevor du es zum Mitnehmen in eine Flasche füllst.