Hausgemachte Shoyu-Ramen
Japanische Sojasaucen-Ramen wie zu Hause: Hühnerbrühe mit Kombu, Shiitake und Bonito, gewürzt mit dem Schmorfond von zartem Chashu-Schweinebauch.
Zubereitung
In einem Topf mit 16 cm Durchmesser reichlich Wasser bei starke Hitze zum Kochen bringen. Die Eier direkt aus dem Kühlschrank mit einer Kelle hineinlegen, auf mittlere Hitze herunterschalten, sodass es sanft sprudelt, und genau kochen. Sofort 5 Minuten in Eiswasser legen und unter Wasser schälen. Das Eigelb bleibt cremig.
In diesem SchrittEier, direkt aus dem Kühlschrank 2 Stk.
starke Hitze→mittlere HitzeDen Schweinebauch in 2 cm dicke Stücke schneiden. Das Öl in einer Pfanne mit Deckel (20 cm) erhitzen und das Fleisch bei mittelstarke Hitze rundherum goldbraun anbraten. Das ausgetretene Fett mit Küchenpapier auswischen.
In diesem SchrittSchweinebauch am Stück 250 gPflanzenöl 1 TL
mittelstarke HitzeSojasauce, Mirin, Sake, Zucker, Wasser und den Ingwer für das Fleisch zugeben. Bei mittelstarke Hitze aufkochen und auf mittelschwache Hitze herunterschalten. Den Deckel leicht schräg auflegen und schmoren, das Fleisch alle 10 Minuten wenden. Dann den Deckel abnehmen und weitere köcheln lassen, dabei das Fleisch mit dem Fond übergießen, bis er leicht sirupartig ist und ein Stäbchen mühelos ins Fleisch gleitet. Wird es zwischendurch zu trocken, jeweils 2 EL Wasser zugeben.
In diesem SchrittSojasauce 6 ELMirin 3 ELSake 3 ELZucker 1½ TLWasser (für das Fleisch) 180 mlIngwer für das Fleisch, in dünnen Scheiben 5 g
mittelstarke Hitze→mittelschwache HitzeDen Herd ausschalten und 10 Minuten abkühlen lassen. Die geschälten Eier in einen kleinen Zippbeutel geben, etwa ein Drittel des Schmorfonds dazugießen, die Luft herausdrücken und mindestens 30 Minuten ziehen lassen (im Kühlschrank länger, dann werden sie dunkler und würziger). Das Fleisch im restlichen Fond liegen lassen: Das ist deine Tare.
Brühe, Kombu, Shiitake, den Ingwer für die Brühe, angedrückten Knoblauch und das Zwiebelgrün in einen Topf (18 cm) geben und bei mittelschwache Hitze erhitzen. Nur ganz sanft simmern lassen, mit kleinen Bläschen, und den Kombu herausnehmen, sobald es zu blubbern beginnt, denn gekocht wird er schleimig und bitter. Den Topf vom Herd nehmen, die Bonitoflocken hineingeben, ziehen lassen und durch ein Sieb in einen zweiten Topf abgießen.
In diesem SchrittHühnerbrühe (ungesalzen oder salzarm) 900 mlKombu-Alge (5 cm groß) 1 Stk.Getrocknete Shiitake 2 Stk.Ingwer für die Brühe, in dünnen Scheiben 10 gKnoblauchzehen, angedrückt 2 Stk.Grün einer dicken Lauchzwiebel (oder Lauch) 1 Stk.Bonitoflocken (Katsuobushi) 5 g
mittelschwache HitzeIn deinem größten Topf 3 L Wasser bei starke Hitze zum Kochen bringen; das dauert etwa . Den Spinat darin blanchieren, kalt abschrecken, gut ausdrücken und in 4 cm lange Stücke schneiden. In der Zwischenzeit das Fleisch in 5 mm dicke Scheiben schneiden, die Eier halbieren, die Frühlingszwiebeln fein schneiden und die Schalen mit heißem Wasser vorwärmen.
In diesem SchrittBlattspinat 60 g
starke HitzeDie abgeseihte Brühe wieder sprudelnd aufkochen. Die Schalen leeren und in jede 2 EL Schmorfond geben. Die Nudeln mit den Händen lockern und bei starke Hitze kochen (oder nach Packungsangabe), in 1 Portion(en), dabei einmal umrühren, damit sie nicht kleben. Inzwischen je 350 ml kochende Brühe in die Schalen gießen und mit der Tare verrühren. Die Nudeln abgießen, das Sieb kräftig ausschütteln, in die Brühe geben und ordentlich falten. Mit Fleisch, Ei, Spinat, Frühlingszwiebeln und Nori belegen und weißen Pfeffer dazu reichen.
In diesem SchrittFrische Ramen-Nudeln 260 gFrühlingszwiebeln 20 gHalbe Blätter geröstetes Nori 2 Stk.Weißer Pfeffer nach Geschmack
starke Hitze
Küchentipp
Die Suppe abschmecken: Ist sie zu mild, teelöffelweise mehr Schmorfond zugeben. Schlecht abgetropfte Nudeln verwässern die Brühe, also das Sieb mehrmals kräftig schütteln. Die Bonitoflocken nicht länger ziehen lassen als angegeben, sonst schmeckt die Brühe fischig.
Beim Camping
Chashu, Eier und die abgeseihte Brühe zu Hause zubereiten und in dichten Dosen in der Kühlbox mitnehmen. Am Platz braucht man dann nur zwei Kocher, einen für die Brühe und einen für die Nudeln; ist Wasser knapp, die Schalen mit dem Nudelwasser vorwärmen.