Über Nacht gereiftes Roti Canai mit malaysischem Hähnchencurry (Kari Ayam)
Wie am Mamak-Stand: Teig mit Ei, über Nacht gereift, hauchdünn ausgezogen und in Schichten gebraten, dazu ein kräftiges Hähnchencurry aus einer Gewürzpaste, die gebraten wird, bis sich das Öl trennt.
Zubereitung
Mehl, Salz und Zucker in einer Schüssel mischen. In einer zweiten Schüssel Ei, Kondensmilch und lauwarmes Wasser verquirlen, nach und nach zugießen und zu einem Teig verbinden. Auf der Arbeitsfläche kneten, bis er glatt und elastisch ist. Das Ei macht den Teig zarter und gibt nach dem Braten mehr Geschmack.
In diesem SchrittWeizenmehl (Type 550) 200 gSalz ½ TLZucker 2 TLEi (verquirlt, dann abgemessen) ½ Stk.Gezuckerte Kondensmilch 2 TLLauwarmes Wasser 95 ml
Einen Teil des Ghees 2 Minuten in den Teig einkneten, bis er ganz aufgenommen ist. In 4 Stücke teilen, zu glatten Kugeln formen, in einer Dose rundum mit dem Öl überziehen, abdecken und im Kühlschrank ruhen lassen. Vor dem Backen bei Raumtemperatur wieder weich werden lassen; kalter Teig reißt beim Ausziehen.
In diesem SchrittGhee 0.6 ELPflanzenöl (zum Einölen und Braten) 3 EL
Für die Currypaste Schalotten, Knoblauch und Ingwer grob hacken und mit Currypulver, Chilipulver und 3–4 Esslöffeln Wasser glatt mixen. Läuft der Mixer schwer, etwas mehr Wasser zugeben.
In diesem SchrittSchalotten 5 Stk.Knoblauchzehen 3 Stk.Frischer Ingwer 15 gFleisch-Currypulver 2 ELKaschmir-Chilipulver 1 TL
Das Curry-Öl in einem 20 cm Topf auf mittlere Hitze erhitzen und Sternanis, Zimt, Curryblätter und das mit dem Messerrücken angeklopfte Zitronengras duftend anbraten. Die Paste zugeben, auf mittelschwache Hitze zurückschalten und unter häufigem Rühren braten. Wird sie dunkler und trennt sich das Öl am Rand (pecah minyak, wie malaysische Köche sagen), ist der rohe Gewürzgeschmack verschwunden.
In diesem SchrittPflanzenöl (für das Curry) 2½ ELSternanis 1 Stk.Zimtstange (5 cm) 1 Stk.Curryblätter 10 Stk.Zitronengrasstängel 1 Stk.
mittlere Hitze→mittelschwache HitzeDas Hähnchen zugeben und auf mittelstarke Hitze in der Paste wenden, bis es rundum überzogen und angebraten ist.
In diesem SchrittHähnchenschenkel mit Knochen, in Stücken 400 g
mittelstarke HitzeCurry-Wasser, die geviertelten Kartoffeln und das Salz zugeben. Sobald es kocht, auf mittelschwache Hitze zurückschalten, zudecken und köcheln lassen. Ist das Hähnchen bis zum Knochen gar und sind die Kartoffeln weich, die Kokosmilch zugeben und offen weitere köcheln. Das Hähnchen ist gar, wenn das dickste Stück kein Rosa mehr zeigt und der Saft klar austritt.
In diesem SchrittWasser (für das Curry) 350 mlKleine Kartoffeln 1 Stk.Kokosmilch 150 mlSalz (für das Curry) ¾ TL
mittelschwache HitzeDie Arbeitsfläche einölen, eine Kugel flach drücken und die Ränder mit den Fingerspitzen hauchdünn ausziehen. Wer sicher ist, probiert die Mamak-Technik: einen Rand halten und den Teig über die Arbeitsfläche schleudern, um ihn zu dehnen. Mit Ghee bestreichen und die Ränder zur Mitte falten, sodass ein Quadrat entsteht.
In diesem SchrittGhee 1½ EL
Eine Pfanne auf mittelstarke Hitze erhitzen, etwas Öl und Ghee hineingeben und ein Roti einlegen. braten, bis knusprige braune Flecken erscheinen, wenden und die andere Seite ebenso lange braten. Jedes Roti zwischen den Händen zusammenklatschen, damit sich die Schichten öffnen, und mit dem heißen Hähnchencurry servieren.
In diesem SchrittPflanzenöl (zum Einölen und Braten) 2 ELGhee 0.9 EL
mittelstarke Hitze
Küchentipp
Die kalte Ruhe über Nacht macht den Teig für Anfänger sogar leichter zu handhaben. Das Curry schmeckt am nächsten Tag noch besser und kann vorbereitet werden. Die Paste immer braten, bis sich das Öl trennt, sonst schmeckt das Curry roh und staubig.
Beim Camping
Teig und Curry zu Hause vorbereiten und in der Kühlbox mitnehmen. Auf dem Campingplatz den Teig auf einem eingeölten Brett ausziehen, während das Curry warm wird, und in einer Gusseisenpfanne oder auf einer Grillplatte backen. Wind kühlt die Pfanne, also einen Windschutz verwenden.