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Ukraine, Europa

Wareniki (ukrainische Kartoffelteigtaschen)

Die Lieblingsteigtaschen der Ukraine: dünner Teig mit Kartoffelpüree und goldenen Zwiebeln, gekocht und mit Butterzwiebeln und saurer Sahne serviert.

Portionen2 Pers.
Gesamtzeit1 Std. 15 Min.
Teigruhe+ 30 Min.
SchwierigkeitMittel

Zubereitung

  1. Mehl und Salz in einer Schüssel mischen, eine Mulde formen und lauwarmes Wasser und Öl hineingießen. Mit einer Gabel verrühren, bis alles zusammenkommt, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten, der so weich ist wie ein Ohrläppchen. Klebt er, etwas Mehl zugeben; ist er zu fest, löffelweise Wasser. Einwickeln und mindestens 30 Minuten ruhen lassen, damit sich das Gluten entspannt und er sich dünn ausrollen lässt.

    In diesem SchrittWeizenmehl Type 405 oder 550 200 gLauwarmes Wasser (etwa 40 °C) 110 mlSonnenblumenöl (oder neutrales Öl) 0.9 ELSalz ¼ TL

  2. Kartoffeln schälen, in gleich große Viertel schneiden und in einem Topf (18 cm) mit kaltem Wasser bedeckt und dem Salz aufsetzen. Auf starke Hitze aufkochen, auf mittlere Hitze reduzieren und kochen, bis ein Messer ohne Widerstand hineingleitet. Abgießen und den Topf kurz zurück auf den Herd stellen, damit das Restwasser verdampft; eine nasse Füllung lässt die Teigtaschen platzen.

    In diesem SchrittMehligkochende Kartoffeln 400 gSalz 0.6 TL

    starke Hitze→mittlere Hitze
  3. Inzwischen die Zwiebeln fein würfeln. Butter und Öl in einer Pfanne (24 cm) auf mittlere Hitze erhitzen und die Zwiebeln unter häufigem Rühren goldbraun und süßlich duftend braten, ohne dass sie verbrennen. Die Hälfte samt Fett für die Füllung, die andere Hälfte zum Servieren beiseitestellen.

    In diesem SchrittZwiebeln (mittelgroß) 2 Stk.Butter 25 gSonnenblumenöl (oder neutrales Öl) 2⅛ EL

    mittlere Hitze
  4. Die Kartoffeln heiß fein zerstampfen und mit der Hälfte der Zwiebeln, Pfeffer und Salz mischen. Abschmecken und die Füllung vollständig abkühlen lassen; warme Füllung macht den Teig weich und reißanfällig.

    In diesem SchrittSchwarzer Pfeffer nach GeschmackSalz ¼ TL

  5. Den Teig halbieren und auf bemehlter Fläche etwa 2 mm dünn ausrollen. Mit einem Glas oder Ausstecher Kreise von 7 cm ausstechen und je einen gehäuften Teelöffel Füllung in die Mitte setzen. Zusammenklappen und die Ränder fest zusammendrücken, dabei die Luft herausdrücken. Es ergibt etwa 24 pc. Auf ein bemehltes Blech legen, ohne dass sie sich berühren.

  6. Einen großen Topf Wasser auf starke Hitze sprudelnd aufkochen und salzen. Die Wareniki einzeln hineingeben und vorsichtig umrühren, damit sie nicht am Boden kleben. Wenn das Wasser wieder kocht und sie oben schwimmen, auf mittlere Hitze reduzieren und noch garen. Ein zu voller Topf lässt sie zusammenkleben und kühlt das Wasser ab, daher portionsweise kochen: 4 L · 2×12 (Wasser · Durchgänge × Stück). Einen Rand probieren: Er darf nicht nach rohem Teig schmecken.

    In diesem SchrittSalz ¾ TL

    starke Hitze→mittlere Hitze
  7. Mit einem Schaumlöffel herausheben, abtropfen lassen und sofort mit den beiseitegestellten Zwiebeln und ihrer Butter vermengen, damit sie nicht zusammenkleben. Heiß mit reichlich saurer Sahne und gehacktem Dill servieren.

    In diesem SchrittSaure Sahne (Schmand) 100 gDill 5 g

Küchentipp

Übrige rohe Wareniki auf einem Blech einfrieren und dann in einen Beutel füllen; so halten sie einen Monat und werden gefroren gekocht (1–2 Minuten länger). Gekochte Reste schmecken am nächsten Tag in Butter goldbraun gebraten wunderbar. Zieht sich der Teig beim Ausrollen zusammen, noch 5 Minuten ruhen lassen.

Beim Camping

Wareniki zu Hause formen, einfrieren und in der Kühlbox mitnehmen; am Platz müssen sie nur noch gekocht werden. Auf einem schwachen Kocher kommt das Wasser nur langsam wieder zum Kochen, also höchstens 10 Stück auf einmal garen. Saure Sahne unter 5 °C lagern.