Yuca frita (frittierter Maniok)
El Salvadors liebster Snack: in Salzwasser gegarter Maniok, knusprig frittiert, mit säuerlichem Curtido-Krautsalat und leichter Tomatensalsa.
Zubereitung
Zuerst das Curtido: Den Kohl so fein wie möglich hobeln oder schneiden, die Karotte grob raspeln oder in feine Streifen schneiden und die Zwiebel in dünne Ringe. Den Kohl mit kochendem Wasser übergießen, 1 Minute stehen lassen, abgießen, abkühlen lassen und mit den Händen gut ausdrücken. Alles Gemüse mit Oregano, Salz und Essig mischen und mindestens kalt stellen.
In diesem SchrittWeißkohl 200 gKarotte 50 gZwiebel (für das Curtido) 40 gWeißer Essig (Branntweinessig) 80 mlGetrockneter Oregano 1 TLSalz (für das Curtido) ½ TL
Den Maniok in 6–8 cm lange Stücke schneiden, aufrecht hinstellen und mit dem Messer die braune Rinde samt der rosa Schicht darunter abschneiden, bis nur weißes Fruchtfleisch übrig ist. Längs halbieren und kalt abspülen. Tiefgekühlter Maniok ist bereits geschält und kommt direkt in den Topf.
In diesem SchrittManiok (Yuca), frisch oder tiefgekühlt 500 g
Den Maniok in einen 20 cm Topf geben, 3 cm hoch mit kaltem Wasser bedecken und salzen. Auf starke Hitze aufkochen, dann auf mittlere Hitze reduzieren und köcheln lassen, bis eine Gabel leicht hineingleitet und einige Stücke außen aufzuplatzen beginnen. Nicht zu lange kochen, sonst zerfällt er.
In diesem SchrittSalz (für das Kochwasser) 2 TL
starke Hitze→mittlere HitzeAbgießen und im Sieb ausdampfen und etwas abkühlen lassen. Den zähen, faserigen Strang aus der Mitte ziehen und den Maniok in dicke, etwa 2 cm breite Stäbe schneiden. Mit Küchenpapier trocken tupfen; nasser Maniok lässt das Öl spritzen.
Salsa: Tomaten, Zwiebel, Paprika und Knoblauch glatt pürieren (bei Bedarf 2 EL Wasser zugeben). Das Öl in einem 14 cm Topf auf mittlere Hitze erhitzen, das Püree hineingießen (es spritzt) und unter Rühren köcheln, bis es leicht eindickt und nicht mehr roh schmeckt. Mit Salz abschmecken.
In diesem SchrittReife Tomaten 2 Stk.Zwiebel (für die Salsa) ½ Stk.Grüne Paprika ¼ Stk.Knoblauchzehen 1 Stk.Pflanzenöl (für die Salsa) 1 TLSalz (zum Abschmecken der Salsa) nach Geschmack
mittlere HitzeDas Öl 4–5 cm hoch in einen tiefen, schweren Topf füllen (nie mehr als halb voll) und auf mittelstarke Hitze auf 180 °C erhitzen; ohne Thermometer müssen an einem Holzstäbchen sofort gleichmäßig kleine Bläschen aufsteigen. Den Maniok vorsichtig hineingleiten lassen und in 2 Portionen je frittieren, bis er tief goldbraun und knusprig ist. Raucht das Öl, die Hitze abschalten, und den Topf nie unbeaufsichtigt lassen. Auf einem Gitter oder Küchenpapier abtropfen lassen.
In diesem SchrittPflanzenöl zum Frittieren 700 ml
mittelstarke HitzeHeiß servieren: Salsa darüber oder daneben geben und reichlich Curtido obenauf häufen. In El Salvador gibt es dazu oft knuspriges Schweinefleisch (Chicharrón) oder frittierte kleine Fische (Pepesca).
Küchentipp
Zu kurz gegarter Maniok bleibt innen hart, zu lange gegarter zerfällt im Öl – aufhören, sobald die Gabel ohne Widerstand hineingeht. Beim Kauf frischer Wurzeln auf schneeweiße Schnittflächen ohne dunkle Adern oder Punkte achten. Tiefgekühlter Maniok spart das Schälen.
Beim Camping
Den Maniok zu Hause vorkochen, dann muss er am Platz nur noch frittiert werden. Statt im tiefen Topf in einer gusseisernen Pfanne mit 1 cm Öl auf mittlerer Flamme ausbacken und einmal wenden – wird ebenfalls knusprig. Das Curtido schmeckt am Vortag zubereitet und in der Kühlbox aufbewahrt sogar noch besser.